Luisenbund



Luisenbund in Gründung


Zu allen Zeiten hat es große, bedeutende und bewunderte Frauen gegeben. Wir denken da an Nofretete, Elisabeth von Thüringen, Queen Victoria und Königin Silvia von Schweden…  Sie alle waren und sind großartig, bewunderungswürdig und vorbildhaft. Solch eine bewunderungswürdige Frau war auch die preußische Königin Luise, die Gemahlin des Königs Friedrich Wilhelms III.

An diese außergewöhnliche Frau, die vor zweihundert Jahren verstorben ist, denkt man auch heute noch mit Bewunderung und Stolz. Sie war keine, die etwas für sich einforderte. Sie war keine, die sich in die große Politik einmischen wollte. Sie war keine, die mit allen Mitteln das Zepter selbst in die Hand nehmen wollte. Sie war eine Frau, eine Königin, die es schaffte, allein durch ihre Person Ehrfurcht und Respekt zu vermitteln. Selbst der mächtige „Kleine Korse“, der sich in Paris selbst die Krone aufgesetzt hatte, und der ganz Europa in Angst und Schrecken versetzte, musste vor dieser Königin Preußens zurückweichen und war ihrem Charme und ihrer Schönheit erlegen. Diese schöne Frau, diese liebreizende Landesmutter, schaffte, was kein anderer Gegner Napoleons in Europa vermochte: Sie handelte für Ihr Land und für ihr Volk einen milderen Frieden heraus – und das dankt man ihr noch bis zum heutigen Tag.

Noch im Jahre 1810 wurde ihr zu Ehren eine Stiftung gegründet, der sich später zum „Königin-Luise-Bund“ entwickelte. 1934 wurde der „Luisenbund“ von den Nazis verboten. Aber das Bild von Königin Luise ist nicht verloschen. Frauen, die sich um Heimat und Familie sorgen, Frauen von Bedeutung, Ehre und Ansehen haben auch heute noch ein kleines Andenken oder sogar ein Bild von dieser herausragenden Frauenpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts in ihrem Herzen. Und Frauen des 21. Jahrhunderts, die sich mit den als modern bezeichneten Strömungen nicht einverstanden erklären, suchen Ihresgleichen, um in einer Organisation wie dem Luisenbund die tatsächliche Rolle und die unvergleichliche Würde der Frau in unserer Gesellschaft erkennen und leben zu können.

Diese Würde der Frau darf dank des Patronates der Königin Luise wieder in der Gesellschaft ihren Stellenwert bekommen. Und dazu rufen wir alle Frauen Deutschlands auf. Im Luisenbund, dem Königin-Luise-Bund, mit zu arbeiten. Frauen jeden Alters und jeder gesellschaftlichen Stellung möchten wir herzlich einladen, sich dem neu zu gründenden Luisenbund anzuschließen, um diesem Bund ihren eigenen Ausdruck zu verleihen. Befassen Sie sich mit der Geschichte der Frau, der Entwicklung ihrer Stellung in der Gesellschaft, der herausragenden und unverzichtbaren Rolle für die Nation. Tragen Sie Ihren Teil dazu bei, dass die Stellung der Frau wieder einen glanzvollen Ausdruck bekommt, denn nur durch tatenloses Hinschauen, auch auf die sozialen Probleme unserer Zeit, wird man sich und seiner eigenen Identität nicht gerecht. Schließen Sie sich dem Luisenbund an – und tragen Sie dazu bei, dass auch dieser Frau, die dem Bund ihren Namen gab, große Ehre und ein würdiges Gedenken zuteil wird. Wir gedenken unserer Königin Luise von Preußen zu ihrem 200.Todestag mit der Neugründung des Luisenbundes.


Nora Brinker
                                                                                 
Henning v. Normann


(
20.01.2010)



Nach oben 
Seite Drucken 
Mitgliedschaft
Hier können Sie die Mitgliedschaft im BaM beantragen.
Corona
Der kostenlose Infobrief informiert Sie regelmäßig über aktuelle Themen und Entwicklungen mit monarchischem Bezug.
Hier können Sie die Corona abonnieren.
Seite weiterempfehlen
Hier können Sie diese Seite an Interessenten weiterempfehlen.
Zu Favoriten hinzufügen
Seitenindex